Katzengeschichte:

Die Hauskatze ist ein vermutlich bereits 2500 v. Chr. von den Ägyptern (Name der ägyptischen Katzen-Gottheit: Bastet) domestiziertes Raubtier aus der Familie der Katzen (Felidae). Sie verfügt über ein hervorragendes Gedächtnis, eine ausgezeichnete Nachtsicht, ein empfindliches Gehör und einen hochentwickelten Geruchssinn, der nicht nur bei der Nahrungssuche, sondern auch bei der Fortpflanzung von Nutzen ist. Die wesentlichen Signale werden über Gerüche weitergeleitet. Ihr Körper ist ausgesprochen wendig und das Sprungvermögen enorm, was mit der kräftigen Muskulatur zusammenhängt. Der Schwanz dient dem Halten der Balance beim Fallen oder Springen. Die gebogenen, einziehbaren scharfen Krallen dienen dem Fangen und Halten der Beute sowie als Kletterwerkzeug und zum Markieren des Reviers. Die Geschlechtsreife tritt ab einem Alter von etwa sechs Monaten ein. Weibliche Hauskatzen werden mehrmals im Jahr rollig. Die Trächtigkeit einer Katze beträgt etwa 65 Tage. Katzen sind sehr saubere Tiere, da sie sich um die Fellpflege weitgehend selber kümmern. Sie reinigen ihr Fell mit der Zunge und verschlucken dabei die losen Haare. Obwohl Katzen in der Natur eher Einzelgänger sind, lassen sie sich als Stubentiger oft zu mehreren halten. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt etwa 15 Jahre.

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